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Donnerstag, 27. März 2014

Lebenslügen.


Lügen. So viele Lügen, immer nur Lügen. Und wenn man nicht lügt, dann verschweigt man einfach alles, ignoriert alles, anstatt einmal das Rückgrat zu besitzen und aufrichtig zu sein. Weil man glaubt, dass man es den Menschen mal schulden würde, anstatt zu lügen. Ist denn heutzutage niemand mehr ehrlich? Und habe ich nicht wenigstens ein einziges Mal verdient, dass mir wer die Wahrheit ins Gesicht sagt? Anstatt sich in irgendeinen Wischiwaschi-Scheiß zu flüchten, der im Endeffekt mich nur noch mehr trifft und verletzt, als wenn man einmal die Eier in der Hose hätte und das täte, was man ja so hoch bei sich selbst angepriesen hat: ehrlich zu sein. Bin ich so ein wertloser Mensch, dass man keinen Gedanken daran verschwendet, was das alles für mich bedeutet? War die Freundschaft und all das drum herum so ein Witz für dich, dass du nicht mal mehr glaubst, mir die Ehrlichkeit zu schulden? Ich hab dich immer bei allen Leuten verteidigt, die irgendetwas Schlechtes gesagt haben, dass du mich anlügen würdest und immer voll Stolz verkündet, dass egal wie scheiße auch alles sei, wir immer ehrlich zueinander seien und ich darauf vertraue, weil wir uns so viele vertrauliche Dinge erzählt haben. Warum hast du sie mir dann überhaupt erzählt damals? Hast du eigentlich Angst, dass ich jetzt damit hausieren gehe, weil du mich in einer Tour immer nur weiter verletzt? Und warum interessiert mich das überhaupt?
Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum ich einfach nicht sauer auf dich sein kann. Ich würde so gerne sagen, dass du ein Arschloch bist, das mich absichtlich verletzt, aber ich kann es nicht. Weil du das eigentlich nicht warst oder ich dich zumindest nicht für so einen Schauspieler halte, dass du das alles faken konntest. Dafür hab ich dich schon zu emotional gesehen. Ich kann nicht wütend sein, dir alles um die Ohren schmeißen und brüllen. Ich bin einfach nur verletzt und enttäuscht und habe den Glauben an das Gute in den Menschen verloren, den Glauben an Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Ich war schon ein sehr angeknackster Mensch, als du in mein Leben kamst und du hast mich wieder ganz gemacht, weil ich dachte, dass es auch andere Menschen auf der Welt gibt und dass ich endlich jemanden gefunden habe, der mich so mag wie ich bin. Der mich so respektiert und der mich auch noch darin bestärkt hat, so zu sein wie ich bin. Ich hab mich selbst akzeptiert, weil du es auch hast und weil du mir das Gefühl gegeben hast, etwas auf dieser Welt wert zu sein. Und in dem Moment, wo du angefangen hast mich zu belügen, hast du mir auch dieses Gefühl geraubt und mich ganz gebrochen, weil es scheinbar niemanden in meinem Leben gibt, der mich ertragen kann, der es mit mir aushält und der mich so nimmt wie ich bin und das auch noch gut findet. Doch durch dein Schweigen und Lügen wird es einfach nur schlimmer, weil ich dir scheinbar nie genug bedeutet habe, als dass du jetzt zu mir ehrlich bist. Dass ich wertlos bin und bis heute niemanden gefunden habe, der mich gar nicht anders haben wollen würde. Dass irgendwas an mir vollkommen falsch sein muss und ich verstehe einfach nicht, was mit mir nicht stimmt. Woran das alles liegt. Was ich hätte sein müssen, damit du es nicht für nötig ansiehst, mich zu belügen. Was hab ich falsch gemacht? Warum passiert mir das immer und immer wieder und ist nie mal anders? Wie gern ich es mir einfach von dir erklären lassen würde, dich fragen, ob ich nur zum Trostpflaster gereicht habe und was nun letztlich das Problem mit mir ist. Warum man mich anlügen muss. Vielleicht kann ich auch deswegen nicht sauer sein - weil ich zum einen den Glauben an den Menschen, den ich gekannt habe, nicht verlieren will, weil du wirklich meine letzte Hoffnung in die Menschheit warst - und weil ich Expertin darin bin, mich selbst mit Scheiße zu bewerfen. Etwas, das du mir abgewöhnt hattest und jetzt umso schlimmer wieder da ist, wo du weg bist und mich mit so vielen Fragen alleine lässt.
Ich versteh es einfach alles nicht, immer noch nicht und es frisst mich noch immer alles auf, immer und immer wieder. Weil ich keine Antworten bekomme, weil ich für dich nicht mehr existiere und ich nicht einmal verstehe, warum. Weil meine ganze Existenz scheinbar ein einziger Witz ist.

"Summer - when the day is over there's a heart a little colder; someone said goodbye but you don't know why. Somewhere there is someone keeping all the tears they have been weeping, someone said goodbye but you don't know why. Is there a reason why a broken heart begins to cry? Is there a reason you were lost although you don't know why? Give me a reason why you never want to say goodbye. If there's a reason I don't know why. Always looking for a meaning, all the time you keep believing but I don't know why you won't say goodbye. Even when the sun is shining you don't see the silver lining - but I don't know why you won't say goodbye. Is there a reason why a broken dream can never fly? Is there a reason you believe and then you close your eyes? Give me a reason why you hide away so much inside. If there's a reason I don't know why."

Mittwoch, 19. März 2014

Erinnerungskarussell.

Ich habe doch noch einmal versucht, zu schreiben. Mich dazu gezwungen. Und all die Gedanken und Erinnerungen versucht, zu komprimieren und irgendwo reinzupacken. Weil ich mich an alles erinnere. An St. Martin, als du mich das erste mal gefoppt hast, an die Weihnachtsfeier, als du auf dem Rückweg das erste Mal deinen Arm um mich gelegt hast. Daran, als du mir etwas von dir erzählt hast und das der Moment war, wo ich wusste, dass ich dir vertrauen kann. Daran, wie du zu mir rüber kamst und ich das erste Mal einfach nur deswegen gelacht habe, weil du mich so angegrinst hast. An das Finalspiel von Bayern, wo ich nur wegen dir irgendwie wollte, dass sie gewinnen und wo ich das erste Mal merkte, wie wohl ich mich bei dir fühle und dich daher direkt als Kissen missbraucht habe - und wo du mit mir das erste Mal schaukeln kamst, obwohl es regnete und mich das erste Mal umarmt hast. Der Moment, in dem ich das erste Mal absolut dankbar für deine Existenz und Freundschaft war. Der Moment, in dem ich das erste Mal dachte "Küss mich". Der Moment, in dem wir uns das erste Mal tatsächlich geküsst haben und jeden einzelnen Moment danach, wie ich mich dir immer näher gefühlt habe. Und der Augenblick, an dem ich wusste, dass ich nicht mehr lange dieses nichts Halbes, nichts Ganzes machen kann, weil es mich so unsagbar glücklich und traurig zugleich gemacht hat - und wie du es mir direkt im Gesicht abgelesen hast, dass mir für drei Sekunden was durch den Kopf gegangen ist und ich es schnell abgetan habe, um den eigentlich so schönen Moment nicht zu zerstören. Der Moment, in dem ich merkte, dass du Distanz aufbaust und der Moment, in dem ich wusste, dass ich dich verloren hab, irgendwie, ohne dass ich es verstehen würde, deine ganze Freundschaft, Wärme und alles was wir mal hatten. Und darüber immer die Erkenntnis schwebend, dass wir was Schönes hatten, zumindest war es das für mich und es wäre mir so egal gewesen, ob es nun Freundschaft oder was anderes wäre, Hauptsache, es wäre irgendetwas. Und die folgenden Worte sind nicht mal ansatzweise schön, schmerzhaft oder real genug, zu wenig du und ich, um es irgendwie zu umfassen ; und trotzdem habe ich mal versucht, in der Hoffnung, irgendetwas von meiner Lebensfreude wieder irgendwo herzukriegen, das alles irgendwie verarbeitet zu kriegen. Hat nicht funktioniert. Aber trotzdem hau ich's raus, denn was ändert es schon, du liest es ja eh nicht mehr. Und falls doch, dann keine Ahnung... du weißt immerhin, dass ich meine Sachen eigentlich nicht zeige und zu dir zumindest das Vertrauen hatte, es zu tun. Was dich noch besonderer macht und das ganze hier noch schmerzvoller.

Ben.
I got hurt a lot, often I got broken
With always so much left unspoken
I’m unloved, toyed with, just get used,
Always end up being the one confused.
I never fit anywhere, never belong
And I’m too tired of being strong.
So was my life from which I ran
when I got to know a boy named Ben.

I lost my trust into everything good,
Found it again in the neighbourhood
Could’ve known him for so long
But my ways before lead me wrong
We laughed, lived, had fun and it hit
That we matched, build a perfect fit.
We were happy we found us then,
Him and me, my new friend Ben.

I was down, he picked me up,
Got the bad thoughts to a stop
We saw us as the one’s we are
And he shone for me like a star
Before I felt betrayed by fate,
No longer believed in a soulmate
But I started believing in it again
Because I had found one in Ben.

We were honest, nothing to hide,
Better together like Bonnie & Clyde
I know that it sounds really cheesy
But with him everything was easy
I made him happy and he made me
To the best version that I can be.
I can still recall the moment when
I fell absolutely in love with Ben.

No moment of us I’d want to miss,
Wasting time together, stealing a kiss
His arms wrapped softly around me
With no place existing I’d rather be.
I  never thought I could actually find
Someone staying and sharing my mind
But when I thought I’d actually can
I suddenly lost my precious Ben.

He was gone as soon as he came
With only me left behind to blame
Of why he never said goodbye
Not even a hello when he walks by
I’m broken, worse than ever before,
Lost faith, can’t handle life anymore
I know I can never trust another man
As I did my beloved and lost Ben.

And though life still continues to go on
being without him feels terribly wrong.