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Mittwoch, 19. März 2014

Erinnerungskarussell.

Ich habe doch noch einmal versucht, zu schreiben. Mich dazu gezwungen. Und all die Gedanken und Erinnerungen versucht, zu komprimieren und irgendwo reinzupacken. Weil ich mich an alles erinnere. An St. Martin, als du mich das erste mal gefoppt hast, an die Weihnachtsfeier, als du auf dem Rückweg das erste Mal deinen Arm um mich gelegt hast. Daran, als du mir etwas von dir erzählt hast und das der Moment war, wo ich wusste, dass ich dir vertrauen kann. Daran, wie du zu mir rüber kamst und ich das erste Mal einfach nur deswegen gelacht habe, weil du mich so angegrinst hast. An das Finalspiel von Bayern, wo ich nur wegen dir irgendwie wollte, dass sie gewinnen und wo ich das erste Mal merkte, wie wohl ich mich bei dir fühle und dich daher direkt als Kissen missbraucht habe - und wo du mit mir das erste Mal schaukeln kamst, obwohl es regnete und mich das erste Mal umarmt hast. Der Moment, in dem ich das erste Mal absolut dankbar für deine Existenz und Freundschaft war. Der Moment, in dem ich das erste Mal dachte "Küss mich". Der Moment, in dem wir uns das erste Mal tatsächlich geküsst haben und jeden einzelnen Moment danach, wie ich mich dir immer näher gefühlt habe. Und der Augenblick, an dem ich wusste, dass ich nicht mehr lange dieses nichts Halbes, nichts Ganzes machen kann, weil es mich so unsagbar glücklich und traurig zugleich gemacht hat - und wie du es mir direkt im Gesicht abgelesen hast, dass mir für drei Sekunden was durch den Kopf gegangen ist und ich es schnell abgetan habe, um den eigentlich so schönen Moment nicht zu zerstören. Der Moment, in dem ich merkte, dass du Distanz aufbaust und der Moment, in dem ich wusste, dass ich dich verloren hab, irgendwie, ohne dass ich es verstehen würde, deine ganze Freundschaft, Wärme und alles was wir mal hatten. Und darüber immer die Erkenntnis schwebend, dass wir was Schönes hatten, zumindest war es das für mich und es wäre mir so egal gewesen, ob es nun Freundschaft oder was anderes wäre, Hauptsache, es wäre irgendetwas. Und die folgenden Worte sind nicht mal ansatzweise schön, schmerzhaft oder real genug, zu wenig du und ich, um es irgendwie zu umfassen ; und trotzdem habe ich mal versucht, in der Hoffnung, irgendetwas von meiner Lebensfreude wieder irgendwo herzukriegen, das alles irgendwie verarbeitet zu kriegen. Hat nicht funktioniert. Aber trotzdem hau ich's raus, denn was ändert es schon, du liest es ja eh nicht mehr. Und falls doch, dann keine Ahnung... du weißt immerhin, dass ich meine Sachen eigentlich nicht zeige und zu dir zumindest das Vertrauen hatte, es zu tun. Was dich noch besonderer macht und das ganze hier noch schmerzvoller.

Ben.
I got hurt a lot, often I got broken
With always so much left unspoken
I’m unloved, toyed with, just get used,
Always end up being the one confused.
I never fit anywhere, never belong
And I’m too tired of being strong.
So was my life from which I ran
when I got to know a boy named Ben.

I lost my trust into everything good,
Found it again in the neighbourhood
Could’ve known him for so long
But my ways before lead me wrong
We laughed, lived, had fun and it hit
That we matched, build a perfect fit.
We were happy we found us then,
Him and me, my new friend Ben.

I was down, he picked me up,
Got the bad thoughts to a stop
We saw us as the one’s we are
And he shone for me like a star
Before I felt betrayed by fate,
No longer believed in a soulmate
But I started believing in it again
Because I had found one in Ben.

We were honest, nothing to hide,
Better together like Bonnie & Clyde
I know that it sounds really cheesy
But with him everything was easy
I made him happy and he made me
To the best version that I can be.
I can still recall the moment when
I fell absolutely in love with Ben.

No moment of us I’d want to miss,
Wasting time together, stealing a kiss
His arms wrapped softly around me
With no place existing I’d rather be.
I  never thought I could actually find
Someone staying and sharing my mind
But when I thought I’d actually can
I suddenly lost my precious Ben.

He was gone as soon as he came
With only me left behind to blame
Of why he never said goodbye
Not even a hello when he walks by
I’m broken, worse than ever before,
Lost faith, can’t handle life anymore
I know I can never trust another man
As I did my beloved and lost Ben.

And though life still continues to go on
being without him feels terribly wrong.

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