Keine Ahnung, ob das so schlau ist, was ich jetzt gemacht hab - im Eifer der Euphorie war das alles ziemlich schnell bestellt; aber jetzt hab ich ziemlich Angst davor, ob es das kleine Bisschen, was da noch ist, nicht noch völlig kaputt macht. Aber wenn irgendwas die gesamte Situation zwischen uns für mich komplett umfasst, dann ist es das Wort "Angst." Als es anfing, hatte ich Angst, unheimliche Angst. Erst, dass ich wieder verletzt werde, dann, dass ich dich so schnell wieder verlieren könnte, wie wir uns gefunden haben. Und auch jetzt hab ich hauptsächlich nur Angst; Angst davor, dass du all das bereust, dass die Distanz was für immer sein wird und dass du mir das aber niemals ins Gesicht sagst. Es macht mir Angst, dass du in genau der gleichen Schublade wie meine Tante steckst, die mich auch nach 8 Jahren immer noch zum Heulen kriegt und ich hab Angst, dass du mich genauso, wie sie es tut, vergisst, völlig streichst, ohne es mir zumindest mitzuteilen. Und aus Angst macht man eben viele dumme Sachen; ich würde mich der Länge nach für alles entschuldigen, was ich in deinen Augen falsch gemacht hab, aber aus mir handelt die Angst und die Tatsache, dass du mir verflucht wichtig bist. Wenn ich wüsste, wie ich mich zu verhalten hätte, wenn du es mir sagen würdest, dann würde ich das auch alles so tun. Aber solange wie ich ziellos umher steuer und doch alles irgendwie falsch ist, kann ich nur improvisieren.
Wahrscheinlich mach ich jetzt mit dem, was ich tue, alles kaputt. Allerdings hab ich mir sogar mal vorgenommen, es danach sein zu lassen. Eine letzte Geste der Freundschaft, der letzte Versuch, dir zumindest irgendeine Freude zu machen. Denn egal was ich tue, erreicht hab ich dich doch sowieso mit rein gar nichts. Es ist nicht so, als würde mir der Atem fehlen, ich könnte dir immer noch jede Woche eine SMS schreiben und vorschlagen, was zu machen, das tue ich schon Monate. Und eigentlich wollte ich es so lange tun, bis du entweder ausrastest und mal Klartext redest oder eben zusagst. Aber es erscheint mir so furchtbar sinnlos, denn es bringt dich kein Stück zurück zu mir. Ich hab ca. drei Monate jeden Tag zur gleichen Zeit am gleichen Ort gesessen und gewartet, als ich noch nicht wusste, dass du mich scheinbar abgeschrieben hast; weil du mich da schon öfters gefunden hast und ich immer da sein wollte, falls du mich dort suchst. Ich würde da heut noch sitzen, wenn ich wüsste, dass es was bringt. Ich will nicht loslassen, aber wahrscheinlich muss ich es. Zusehen, wie ein mir sehr wichtiger Mensch mir wieder einmal den Rücken zukehrt und mir das nicht mal vernünftig sagen kann. Denn wie soll man vernünftig abschließen, wenn einem nicht mal die Chance gegeben wird, irgendwas zu verstehen? Ich kämpf jetzt schon seit einem Jahr um diese Freundschaft, aber mit was für einem Ergebnis? Dem, dass ich wieder nicht genüge und dass man ohne mich wohl besser dran ist. Dann sei besser dran ohne mich. Nimm mein letztes Geschenk, das von Herzen kommt, ärger oder freu dich darüber; denn das, was du mir wert bist, hat kein Preisschild. Und falls du mich suchst, ich werd immer da sein und warten. Weil du in der Kategorie Menschen gelandet bist, wo nur zwei andere Menschen neben dir drin sind und ja, auch nach vielen Jahren würde ich immer noch alles für sie tun, würden sie mich nur mal fragen oder noch mal wahrnehmen.
"I can say I'm sorry but I don't wanna lie. I just wanna know if staying is better than goodbye. Skeis are black and blue, thinking about you here in the calm after the storm."
"It was wild in the street, wild in the night, blistering cold in the cold daylight. I could feel your hands pushing hard on me. And all the fights that I tried to fight fair, all the nights that you spent with me, I swear: Do you remember? 'Cause I remember. Do you remember? 'cause I remember what you said to me, remember like it was just some dream but I lost my faith, did you lose yours, too? Would you bleed for me? I would bleed for you!"
Ich hänge im gleichen Karussell fest, alles wiederholt sich, alles dreht sich und ich verpasse jedes Mal den Ausstieg - ich fahre weiter im Kreis. Im Kreis mit dir.
Ich verstehe so vieles einfach gerade überhaupt nicht. Vor genau einem Jahr um etwa diese Uhrzeit hatte ich einen der schönsten Tage/Nächte meines Lebens, dank dir. Und jetzt schaffst du es nicht mal mehr, auf meine Nachrichten zu antworten. Dabei will ich doch gar nichts Schlimmes, ich will einfach noch etwas von dieser Freundschaft retten, wenn davon denn etwas übrig blieb - noch einmal etwas Zeit verbringen, ausprobieren, ob etwas übrig geblieben ist. Du bist mir so wichtig, so unbeschreiblich wichtig und ich wollte einfach nur noch einmal die Chance haben, ein paar Momente mit dir zu verbringen. Und was machst du? Eigentlich alles, um mir weh zu tun, ohne es mir direkt ins Gesicht zu sagen und glaub mir, das würde weniger weh tun. Ich verlange nicht von dir, dass du Zeit hast oder gar Lust auf mich, aber zumindest absagen könnte man, oder? Auf eine der Nachrichten reagieren und nicht stattdessen vom Konzert, zu dem ich so gern mit dir gegangen wäre, ein Video zu posten, quasi als weiteren Schlag in mein Gesicht, dass ich nicht mal eine Nachricht wert bin. Und mir ist es auch noch egal, dass es mir weh tut, dass alles wieder von vorn anfängt und gar nichts besser geworden ist, sondern sich alles wiederholt. Ich bin mir da völlig egal. Nur was mir nicht egal ist, ist, dass du es mir nicht einfach sagen kannst, dass du mir Dinge in Aussicht stellst, bei denen ich wieder anfange zu hoffen, dass vielleicht doch noch etwas Freundschaft etabliert werden kann und dann nicht mal den Respekt hast, abzusagen. Egal wie schlecht es dir geht, wer youtube-Videos posten kann, der kann auch ein "Sorry, wird nichts" schreiben. Mit Grund, ohne Grund, egal, einfach nur, damit ich aufhören kann zu warten. Weil ich genau das tue, warten. Und ich werde damit auch nicht aufhören, nicht, bis du mir irgendwann einmal klar und deutlich sagst, was Sache ist, weil ich nicht einfach gehen werde.
Wenn ich könnte, ich würde mir deine Sachen aufladen. Oder gehen, wenn ich denn wüsste, das es das ist, was du willst. Meinst du, ich merk den Unterschied nicht, wie du mit mir redest und wie du es mit jedem anderen tust? Wobei es so unglaublich gut getan hat, dich letztens noch einmal witzelnd, ironisch und zynisch reden zu hören, wenn auch eher an andere gerichtet als an mich, aber immerhin. Ich hätte so gern deine Freundschaft zurück oder zumindest die eine Chance oder die eine Stunde, um auszuprobieren, ob man dort überhaupt noch hin zurück kann. Oder eben klare Worte von dir, dass ich die Hoffnung daran aufgeben soll. Denn ich glaub an nichts mehr in dieser blöden Welt, aber ich glaub an dich, daran, dass du wieder glücklicher sein wirst und du ein gutes Leben haben wirst. Es ist okay, dass es dir jetzt schlecht geht, dass du keine Lust auf irgendwas hast oder was es auch sein mag, das ist okay. Was nicht okay ist, ist, mich so im Nichts hängen zu lassen. Wenn ich gehen soll, dann sag es mir. Aber wenn ich es nicht soll, dann kannst du deine vier Buchstaben darauf verwetten, dass ich hier bleiben werde, warten werde, nicht aufgeben werde. Dass ich jeden deiner Schläge hinnehmen werde, ich bin ja nicht mal sauer darüber, wie könnte ich. Ich kann sie dir nicht zum Vorwurf machen. Wenn es dir hilft, halte ich auch noch die andere Wange hin. Aber ich werd dich nicht allein lassen, weil du mir nicht so einfach unwichtig sein wirst und weil vielleicht der Tag kommt, an dem du mich brauchst und ich da sein werde. Und wenn er nicht kommt, so sei es. Aber ich werd dich nicht einfach so hängen lassen. Niemals.
"I've been alone, surrounded by darkness, I've seen how heartless the world can be. I've seen you crying, you've felt like it's hopeless but I'll always do my best to make you see that baby you're not alone 'cause you're here with me and nothing ever takes us down 'cause nothing can keep me from loving you and you know it's true: it don't matter what will come to be our love is all we need to make it through."
Manchmal frage ich mich, was du wohl von mir denkst. Ob du mich für eine Besessene hältst oder, falls du all das hier doch lesen solltest (auch wenn ich nicht mehr dran glaub) für einen kleinen Stalker. Ein aufdringliches Weib, jemand, der sich verrannt hat. Ob ich dir unangenehm bin mit all meinen Gedanken und Gefühlen oder ob du es einfach als aufdringlich empfindest, übertrieben. Manchmal würde ich gern in deinen Kopf schauen, nur um zu wissen, wie du mich siehst. Jedenfalls nicht mehr so wie früher, ansonsten würdest du meine Nachrichten nicht immer über Tage ignorieren, so gut gemeint sie auch sein mögen, ansonsten würdest du vielleicht mal wieder selbst aktiv das Gespräch suchen. Ich hab mir nicht nur einmal gewünscht, dass ich dich vergessen könnte, zu meinem eigenen Seelenheil. Aber andererseits will ich das auch gar nicht, dafür hast du in zu vielen Dingen eine zu besondere Stellung bei mir eingenommen. Du faszinierst mich, ich bewundere dich, ich wertschätze dich. Es überfährt mich ständig, wie wichtig du mir bist, für wie wundervoll ich dich halte und was du bei mir alles bewegt hast, das vor dir in diesem Ausmaße niemand geschafft hat. Du bist wertvoll für mich. Ich habe für andere Menschen mehr Berge versetzt, als ich es bisher für dich getan habe, allerdings würde ich es für dich 1000x lieber tun als für all die anderen. Wenn du mich dabei denn auch nur wahrnehmen würdest. Wenn ich nicht mehr der lästige Ballast bin, für den ich mich jedes Mal halte, wenn ich dir etwas schreibe oder das Wort an dich richte. Aber das ist gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass ich dich weder vergessen kann noch will. Weil ich vollkommen von dem Menschen eingenommen bin, den ich damals kennen gelernt habe. Weil dieser Mensch mich fasziniert, er mich auf so vielen Wegen erreicht hat und dem ich so viel von mir gezeigt hab. Noch immer zeigen würde, vielleicht auch tue, falls du den Weg noch immer nach hier findest. Es gibt nur einen Menschen neben dir, der mich wirklich kennt und der den Blog kennt, nur einen einziger und ich bezweifle, dass sie hier noch mitliest. Was auch egal ist, da sich eh alles an dich richtet. Du hast nie aufgehört, mir weniger zu bedeuten, niemals. In mir ist nur das Gefühl gewachsen, hilflos zu sein und mich von dir zu entfernen, ungewollt, gegen meine Intuition und meinen Willen. Hätte mir jemand vor eineinhalb Jahren erzählt, dass du mir so wichtig bist, du mir mal emotional so nahe wärst, ich hätte es wohl nicht geglaubt. Aber jedes Mal, wenn ich dich jetzt sehe, kann ich nicht glauben, dass du mir plötzlich wieder so fern bist und dass ich dir mal so viel näher war und es so schnell einfach ohne mein Verständnis weg war. Für mich war es so eine besondere Form der Verbundenheit, unvergleichlich mit allem, das ich kannte und kenne und ich würde einfach alles dafür eintauschen, es wieder zu haben. Ich wüsste so gern, was in deinem Leben passiert, würde dir gerne aus meinem erzählen, alles teilen, so wie früher. Und dich einfach nur minutenlang umarmen und nicht loslassen. Du bist so wunderbar einzigartig und besonders, ich liebe dein Lachen, mein Herz geht dabei noch immer auf. Ich vermisse deinen Witz, deinen Sarkasmus und deine lockere Gesprächigkeit. Ich vermisse es, mit dir die Zeit vergessen zu können, ja, sogar Sport zu machen. Sogar das vermisse ich. Jeden einzelnen Tag, den ich dich besser kannte, hab ich wertgeschätzt und war von Mal zu Mal faszinierter von dir. Heute ist es eine traurige Faszination, weil ich nicht weiß, ob ich dich jemals nochmal erreiche. Auch wenn es schon einen großen Teil für mein Seelenheil getan hat, dass du wieder mit mir sprichst, ich habe das unbeschreiblich vermisst, auch wenn es eben fast nur von mir ausgeht und ich wohl auch nicht mehr irgendwelche lockeren Facebookplaudereien mit dir halten werde. Du hast so viele unsagbare Qualitäten, die ich dir alle lang und breit auflisten könnte, wenn du es wolltest. Doch das wichtigste ist, dass du ein herzensguter Mensch bist und allein das macht dich schon so unsagbar besonders. Du hast mich in einem Fleck Seele berührt, von dem ich nicht wusste, dass man ihn erreichen kann. Du bist für mich der Mensch, den ich jedes Mal wieder in mein Herz schließe und in meine Seele lasse, wenn ich ihn sehe. Immer und immer wieder. Und egal, wie weh so vieles in letzter Zeit getan hat, ich würde es immer wieder tun.
“It is like falling in love all over. It’s overwhelming, like being in a daze while you walk down the street. To be completely in awe of someone, it’s the same as being in love. I am amazed by you, every day. I always have been."
So viele Dinge zwischen uns sind mittlerweile ein Jahr her, teils noch länger. Vor kurzem ist der erste Kuss ein Jahr her gewesen, bald ist der Moment, an dem ich wusste, dass es für mich emotional bald kein Zurück mehr gibt, ein Jahr her. Und bald jährt sich auch die Zeit, in welcher alles schief gelaufen ist. Ich kann mir nicht mal vernünftig das Geburtsdatum meines Vaters merken, aber das ist alles in meinem Kopf eingebrannt. Weil du mir so ungeheuer wichtig bist.
Du hast keine Ahnung, wie glücklich es mich gemacht hat, als du letztens endlich wieder mit mir geredet hast. Vielleicht, weil du keine andere Wahl hattest, andererseits war es immerhin so eine halbe Zusage zum Billard. Es war kein Nein. Und ich weiß, dass du nicht mit mir reden würdest, wenn ich nicht immer und immer wieder dich mit meinen Fragen belästigen würde. Ich hab dich garantiert mit meinen tausend things to do überfahren und es tut mir auch Leid, aber es hat mich einfach so froh gemacht, wieder mit dir zu reden. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so glücklich war, wie in dem Moment. Es hat mir jedenfalls eine riesige Last genommen und ich hoffe sehr, dass vielleicht wieder etwas von unserem alten Wir zurück kommt, wenn auch nur ein bisschen. Es ist mir nicht mal peinlich, dass meine Knie so gezittert haben, dass ich mich nach der Umarmung fast auf die Nase gelegt hätte. Es ist mir egal. Weil du eine Kettenreaktion an Emotionen in mir auslöst, deren Größe ich gern selbst einmal vergesse, außer, ich stehe auf einmal zitternd da. Aber es ist mir egal. Immerhin hast du gelacht, als ich mich fast auf die Nase gelegt habe. Und wenn ich wirklich dafür hinfallen müsste oder sonst wieder unglaublich dumme Sachen tun müsste, nur um dich zum Lachen zu kriegen, es wäre mir egal. Von mir aus breche ich mir Füße und Arme. Denn dein Lachen war schon immer wertvoll für mich. Es ist so schön und es tut so gut, dich hin und wieder lachen zu sehen, wenn du mit anderen redest, deine Witze machst... ich glaube, du merkst selbst in den Momenten nicht, dass du lachst, dass es noch da ist, dass es nicht weg ist. Weil es für kurze Momente auch deine Augen erreicht. Und das ist schön. Und es ist mir so egal, dass du bei mir diese Witze nicht machst, dass du bei mir nur lachst, wenn ich wieder dumm bin, immerhin lachst du irgendwo mit irgendwem und das ist so viel wert. Wenn du wieder glücklich wirst, glücklich bist, dann ist mir das genug.
Natürlich wünschte ich mir, dass du auch von deiner Seite aus mit mir reden willst, dass deine Antworten nicht nur kurz und knapp sind. Aber immerhin redest du wieder mit mir. Du hast keine Ahnung, wie viel mir das bedeutet. Und dass du (hoffentlich) ehrlich zu mir bist, mir nicht einen auf heile Welt machst, nur, damit ich dich in Ruhe lasse. Vielleicht gibt es also doch noch einen Weg, wie ich dich erreiche. Ich hab dir immer gesagt, dass ich nerve und dass du es wohl über kurz oder lang auch so empfinden wirst. Hast du wahrscheinlich schon längst. Aber ich habe dir auch immer und immer wieder gesagt, dass du es mir sagen sollst, wenn all das genug ist, wenn es reicht, wenn ich aufhören soll und das hast du nie. Also höre ich nicht auf. Ich weiß, man sollte Dinge loslassen, denen man hinterher rennen muss, um sie in seinem Leben zu behalten. Aber genauso soll man für das kämpfen, das einem wichtig ist. Das habe ich immer getan, ich habe bisher immer verloren, aber bei dir weiger ich mich, aufzuhören, solange du mir nicht sagst, dass es sinnlos ist. Schweigen und mindestens eine Lüge haben mich nicht dazu bewegt, zu gehen. Ignoranz, viele Schmerzen, verdammt wenig Selbstrespekt und jede Menge Selbsthass. Aber ich bin noch da. Weil du den Weg in mein viel zu großes Herz gefunden hast, als ich es gerade für alle Welt verschließen wollte, weil du mir unglaublich wichtig als Mensch bist, weil ich nicht akzeptieren will, dass die Welt so scheiße ist, dass Menschen, die Glück verdient hätten, immer einfach nur mehr leiden. Ich hab davon genug gesehen, ich will nicht mehr, dass man mir das immer und immer wieder beweist, ich will dich glücklich sehen. Und deswegen macht mich jedes Lachen, das du wem anders schenkst, glücklich. Deswegen wäre ich vor wackeligen Knien fast umgefallen, als ich dich umarmen konnte, auch wenn deine distanzierter ist, als sie mal war. Aber es ist mir egal. Da ist wieder ein kleiner Spalt aufgegangen zu deinem Leben und allein das hat mir so vielen emotionalen Ballast abgenommen. Ich hoffe sehr, den Weg zu dir zurück zu finden, wenn du mich lässt. Und wenn du mich nicht lässt, dann habe ich Pech gehabt, Hauptsache, der Weg, den du dann gehst, macht dich glücklich. Und wenn du mich brauchst, dann werde ich weiterhin immer da sein, dich umarmen, zuhören, schweigen oder Blödsinn reden, was auch immer du von mir haben willst. Denn dafür bin ich da. Das hast du dir damals eingehandelt, als du mich in dein Leben reingelassen hast und dich selbst so schamlos bei mir hinein gelacht hast.
"You're a ghost town and maybe I'm a ghost but I will follow as deep as it goes. There's something inside to eat its way out from the middle, from the back of your mind and it kills you. There's something you don't know, something you don't know - I'll go wherever you go."
Ich wünschte, du würdest mich zu dir durch lassen. Von mir aus nicht mal reden. Einfach nebeneinander sitzen, da sein. Physisch, emotional. Vielleicht nur über Belanglosigkeiten reden, wenn Stille nicht funktioniert, nicht über das Wichtige. Nicht über das, was dich so belastet, außer du willst es. Ich wünsch mir so sehr, dass es dir wieder besser geht. In all meinem scheiß Schmerz hab ich das nie vergessen, es war immer meine Hoffnung, dass zumindest du etwas Gutes aus dem Scheiß ziehst. Für mich hatte das schon lange Priorität, dass es dir in deinem Leben besser geht als mir in meinem - aber das ist nicht so. Und nenn mich bescheuert, aber allein das tut so viel mehr mal weh als sowieso alles andere. Wir haben quasi seit einem halben Jahr nicht mehr gesprochen, nicht mehr wirklich. Aber du bist mir immer noch genau so wichtig wie damals. Du wirst nicht aufhören, mir wichtig zu sein und ich würde mir so wünschen, dass du dich durch meine Augen sehen würdest. Als den großartigsten Menschen, den ich bisher kennen gelernt habe. Als jemand mit Charakter und Persönlichkeit und mit einem der schönsten Lächeln, die ich bisher gesehen habe. Ich wünschte, ich könnte etwas tun. Zumindest da sein. Oder beim Versuch, etwas zu tun, scheitern; aber dann käme ich mir wenigstens nicht mehr so nutzlos vor. Ich kann keine Distanz zu dir aufbauen. Mit allem hat die räumliche Distanz funktioniert, mit jedem anderen Problem, aber mit dir nicht. Du bist mir über die ganzen Kilometer gefolgt, du hast mich nicht losgelassen. Weil du mir so unglaublich wichtig bist, so dass ich es nicht einmal beschreiben kann, weder mit Worten noch mit irgendwelchen Gefühlen. Dafür gibt es keinen Stempel, keine Beschreibung, außer, dass es für mich etwas Besonderes und Einzigartiges ist. Es sind so bescheuerte Floskeln, aber wirklich, wenn ich es könnte und es etwas bringen würde, ich würde für dich Berge versetzen. Dein fast fertig gestelltes Geburtstagsgeschenk liegt hier noch immer, mit dem ich dich zumindest für eine Weile wieder zum Lächeln bringen, ablenken wollte. Als zumindest eine kleine Sache, die ich in deinem Leben beitragen könnte. Ich bring es nicht über mich, all das endlich weg zu tun, weil ich dich nicht ad acta legen kann. Ich kann nicht aufhören, dich zu beobachten, wenn ich weiß, dass es dir wahrscheinlich schlecht geht. Ich kann nicht aufhören dich umarmen zu wollen oder dir zumindest in die Augen zu sehen, wenn ich all das merke. Ich kann ja nicht mal spazieren gehen, ohne die Pollen rumfliegen zu sehen und dran zu denken, dass dich zu allem Übel auch gerade bestimmt noch die Allergie plagt.
Ich hab für so vieles die Hoffnung aufgegeben, für unendlich vieles. Aber nicht für dich. Ich bin mir eigentlich sicher, dass ich dich mal für eine Weile glücklich gemacht hab. Ich würde es so gerne noch einmal versuchen. Weil ich es nicht ertrage, dass du unglücklich bist, dich so zu sehen, ob du nun mit mir redest oder nicht. Vielleicht hast du auch die Schnapsidee, mich aus all dem irgendwie raushalten zu wollen, was auch immer - wäre jedenfalls nicht das erste Mal, dass du mir verbietest, mir Gedanken zu machen - aber das funktioniert so nicht. So hat das zwischen uns noch nie funktioniert. Das Schlimme ist nicht, dass es dir schlecht geht, das Schlimme ist, dass du mich dann weg drückst, wenn ich das Gefühl habe, eigentlich am Meisten für dich da sein zu müssen.Oder vielmehr, dass es für dich scheinbar keinen Effekt hat. Es würde mir einiges erträglicher machen, würde es dir wenigstens dabei besser gehen, wenn du mich aus deinem Leben schmeißt. Aber das tut es nicht. Du musst nicht deine Gefühle mit mir teilen, keinen Seelenstriptease hinlegen. Gib mir nur einfach eine Chance, dir zu helfen. Dich dann, wenn du zu viele beschissene Gedanken hast, aus deinen vier Wänden zu ziehen, um irgendwo Billard zu spielen oder dich dumpf von einem Film berieseln zu lassen. Ich hab mal eine ganze Liste an Dingen angelegt, die irgendwie stumpfsinnig sind und doch Spaß machen, einfach nur, damit du aus deinem Trott ausbrichst. Damit ich dir noch einmal gut tun kann. Damit es noch immer wahr ist, was du mir mal vor so langer Zeit gesagt hast: dass wir uns gefunden haben in all dem Wust des Lebens, dass wir froh darüber sind, dass wir füreinander gut sind. In egal was für einer Form.
"Meine Augen blicken aus dem Fenster, weit weit weg über das Land. Ich warte halbe Ewigkeiten und ich verliere den Verstand. Augenblicke, Glücksmomente auf bunten Bildern an der Wand. Ein Haufen Klee in unseren Händen, ein leeres Boot am Wegesrand. Nichts ist für immer, doch warum dauert das so lang bis man anfängt zu vergessen und alle Tränen trocknen kann? Nichts ist für immer - sag mir, wann hört das auf? Du fehlst hier. Unsere Pläne, unsere Ziele, all die Gespräche nächtelang. Du sagst, du glaubst nicht an die Liebe, ich hatte grad erst angefangen. Nichts ist für immer, doch warum dauert das so lang bis man anfängt zu vergessen und alle Tränen trocknen kann? Nichts ist für immer - sag mir, wann hört das auf? Nichts ist für immer, ja das weiß ich doch auch! Du fehlst hier."
Ich habe mich noch nie so gemocht wie zu der Zeit, als du da warst. Selbst, als ich heulend in meinem Studentenzimmer lag und Zuhause die Hölle los war, selbst da habe ich nicht mehr so sehr an mir selbst gezweifelt, sondern zu allem gestanden, auch zu mir. Was für mich eine riesige Leistung ist, denn normalerweise bin ich die Erste, die die Fehler bei sich sucht. Ich habe keine Ahnung, wie du das bei mir geschafft hast, aber ich glaube, allein die Tatsache, dass du als einziger Mensch mich komplett so mochtest wie ich war, mir gereicht hat. Denn wenn jemand so Tolles wie du mich mag, dann kann ich gar nicht so übel sein.
Und von dort aus ist es ein tiefer Fall bis zum absoluten Selbsthass - und ich habe mich selbst noch nie so verachtet wie jetzt. Ich kann mich im Spiegel nicht mehr anschauen, ich wider mich selbst an und ich würde am Liebsten gar nicht mehr existieren. Und das ist keine Phase, das geht nun schon lange so. Seitdem alles eingekracht ist, seitdem auch du genau das getan hast, was ich dir erzählt hab, was alle anderen mit mir machen; ohne ein Wort gegangen bist, ich nicht genügt habe aus was weiß ich für Gründen. Und ich hasse mich dafür, dass ich dich aus meinem Leben verloren habe, dass du gegangen bist, dass ich dich nicht aufhalten konnte und du mich wohl scheinbar nun auch so sehr verachtest, dass du nicht mal mehr ein Wort für mich übrig hast. Dabei verachte ich mich selbst genug für die ganze Welt. Ich wünschte, irgendwer würde uns in einen Raum einsperren, damit du nicht mehr vor mir abhauen kannst und ich zumindest meine Fragen stellen kann, damit ich weiß, was an mir so verachtenswert ist. Was ich hätte tun müssen oder wer ich hätte sein müssen, um dich zu halten. Einfach nur folgende Fragen: Was hab ich falsch gemacht? Warum war ich auch für dich ungenügend? Und immer noch die Frage, ob ich nur das Trostpflaster war. Mehr will ich gar nicht wissen. Und ich würde nicht dich dafür verurteilen, sondern nur mich selbst. Weil ich selbst nicht besser sein konnte. Weil ich nicht genug war. Wieder mal. Und auch, wenn das vorher überall schon weh getan hat, war es nie so schlimm wie jetzt, weil du mir mitunter meine glücklichste, freieste und unbeschwerteste Zeit geschenkt hast. Weil du mir so unglaublich wichtig bist. Weil ich immer für dich da sein wollte, egal was ist, egal als was. Weil ich es nicht kann und du es wohl auch nicht willst. Und ich hoffe einfach nur, dass du glücklich bist. Das ist mir wichtig. Unglaublich wichtig. Wichtiger als alles andere. Als ich mir selbst. Ich vegetiere eh nur noch vor mich her, nur noch eine menschliche Hülle mit einer Menge Nichts, Selbsthass und Traurigkeit drin. Ich würd dich gern noch ein letztes Mal umarmen, dich fragen, wie es dir geht. Aber in deiner Welt existiere ich ja nicht mehr. Du meintest mal, als ich dir erzählt hab, dass ein Seelenstriptease von mir einfach nur auf Schweigen und Ignoranz gestoßen ist und du fandest es traurig und falsch. Was ist passiert, dass ich mit dir jetzt in der gleichen Situation stecke? Wenn du nur wüsstest, wie ich dich vermisse. Oder vielleicht weißt du's, ich mach ja kein Geheimnis draus. Und auch dafür hasse ich mich, dass ich nicht stärker sein kann. Dass ich so schwach bin. Dass ich um deine Freundschaft kämpfen wollte oder zumindest darum, Antworten zu kriegen, um zu verstehen - und daran gescheitert bin und mich das fertig macht. Dass ich kein Selbstbewusstsein habe, um über all das drüber zu stehen. Ich hasse mich für so vieles, aber am Meisten dafür, dass ich dich verloren hab, dass ich dich zu dem Punkt bekommen hab, dass du meine Existenz ignorierst.
"When the world is seeing yellow I only see gray. When everybody sees the rainbow I'm stuck in the rain. You take a little piece of me every time you leave, I don't think that I'll ever find that silver lining or a reason to smile. You know I used to paint such vibrant dreams, now I'm colorblind, colorblind. When did my heart get so full of the never mind, never mind? Did you know that you stole the only thing I needed? Only black and white in my eyes, I'm colorblind. Ain't it funny that you managed to just wash away even pictures that you're not in have started to fade. I tried to play my favorite songs but I can't sing along, the words don't feel the same. Yuo've taken all the best things from me and thrown them away. I'll wait for roses to be red again and I hate that you took my blue from the ocean. Give me back green greens and goldens, my purples, my blues you stole them. How long will I be broken?"
Lügen. So viele Lügen, immer nur Lügen. Und wenn man nicht lügt, dann verschweigt man einfach alles, ignoriert alles, anstatt einmal das Rückgrat zu besitzen und aufrichtig zu sein. Weil man glaubt, dass man es den Menschen mal schulden würde, anstatt zu lügen. Ist denn heutzutage niemand mehr ehrlich? Und habe ich nicht wenigstens ein einziges Mal verdient, dass mir wer die Wahrheit ins Gesicht sagt? Anstatt sich in irgendeinen Wischiwaschi-Scheiß zu flüchten, der im Endeffekt mich nur noch mehr trifft und verletzt, als wenn man einmal die Eier in der Hose hätte und das täte, was man ja so hoch bei sich selbst angepriesen hat: ehrlich zu sein. Bin ich so ein wertloser Mensch, dass man keinen Gedanken daran verschwendet, was das alles für mich bedeutet? War die Freundschaft und all das drum herum so ein Witz für dich, dass du nicht mal mehr glaubst, mir die Ehrlichkeit zu schulden? Ich hab dich immer bei allen Leuten verteidigt, die irgendetwas Schlechtes gesagt haben, dass du mich anlügen würdest und immer voll Stolz verkündet, dass egal wie scheiße auch alles sei, wir immer ehrlich zueinander seien und ich darauf vertraue, weil wir uns so viele vertrauliche Dinge erzählt haben. Warum hast du sie mir dann überhaupt erzählt damals? Hast du eigentlich Angst, dass ich jetzt damit hausieren gehe, weil du mich in einer Tour immer nur weiter verletzt? Und warum interessiert mich das überhaupt?
Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, warum ich einfach nicht sauer auf dich sein kann. Ich würde so gerne sagen, dass du ein Arschloch bist, das mich absichtlich verletzt, aber ich kann es nicht. Weil du das eigentlich nicht warst oder ich dich zumindest nicht für so einen Schauspieler halte, dass du das alles faken konntest. Dafür hab ich dich schon zu emotional gesehen. Ich kann nicht wütend sein, dir alles um die Ohren schmeißen und brüllen. Ich bin einfach nur verletzt und enttäuscht und habe den Glauben an das Gute in den Menschen verloren, den Glauben an Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Ich war schon ein sehr angeknackster Mensch, als du in mein Leben kamst und du hast mich wieder ganz gemacht, weil ich dachte, dass es auch andere Menschen auf der Welt gibt und dass ich endlich jemanden gefunden habe, der mich so mag wie ich bin. Der mich so respektiert und der mich auch noch darin bestärkt hat, so zu sein wie ich bin. Ich hab mich selbst akzeptiert, weil du es auch hast und weil du mir das Gefühl gegeben hast, etwas auf dieser Welt wert zu sein. Und in dem Moment, wo du angefangen hast mich zu belügen, hast du mir auch dieses Gefühl geraubt und mich ganz gebrochen, weil es scheinbar niemanden in meinem Leben gibt, der mich ertragen kann, der es mit mir aushält und der mich so nimmt wie ich bin und das auch noch gut findet. Doch durch dein Schweigen und Lügen wird es einfach nur schlimmer, weil ich dir scheinbar nie genug bedeutet habe, als dass du jetzt zu mir ehrlich bist. Dass ich wertlos bin und bis heute niemanden gefunden habe, der mich gar nicht anders haben wollen würde. Dass irgendwas an mir vollkommen falsch sein muss und ich verstehe einfach nicht, was mit mir nicht stimmt. Woran das alles liegt. Was ich hätte sein müssen, damit du es nicht für nötig ansiehst, mich zu belügen. Was hab ich falsch gemacht? Warum passiert mir das immer und immer wieder und ist nie mal anders? Wie gern ich es mir einfach von dir erklären lassen würde, dich fragen, ob ich nur zum Trostpflaster gereicht habe und was nun letztlich das Problem mit mir ist. Warum man mich anlügen muss. Vielleicht kann ich auch deswegen nicht sauer sein - weil ich zum einen den Glauben an den Menschen, den ich gekannt habe, nicht verlieren will, weil du wirklich meine letzte Hoffnung in die Menschheit warst - und weil ich Expertin darin bin, mich selbst mit Scheiße zu bewerfen. Etwas, das du mir abgewöhnt hattest und jetzt umso schlimmer wieder da ist, wo du weg bist und mich mit so vielen Fragen alleine lässt.
Ich versteh es einfach alles nicht, immer noch nicht und es frisst mich noch immer alles auf, immer und immer wieder. Weil ich keine Antworten bekomme, weil ich für dich nicht mehr existiere und ich nicht einmal verstehe, warum. Weil meine ganze Existenz scheinbar ein einziger Witz ist.
"Summer - when the day is over there's a heart a little colder; someone said goodbye but you don't know why. Somewhere there is someone keeping all the tears they have been weeping, someone said goodbye but you don't know why. Is there a reason why a broken heart begins to cry? Is there a reason you were lost although you don't know why? Give me a reason why you never want to say goodbye. If there's a reason I don't know why. Always looking for a meaning, all the time you keep believing but I don't know why you won't say goodbye. Even when the sun is shining you don't see the silver lining - but I don't know why you won't say goodbye. Is there a reason why a broken dream can never fly? Is there a reason you believe and then you close your eyes? Give me a reason why you hide away so much inside. If there's a reason I don't know why."
Ich habe doch noch einmal versucht, zu schreiben. Mich dazu gezwungen. Und all die Gedanken und Erinnerungen versucht, zu komprimieren und irgendwo reinzupacken. Weil ich mich an alles erinnere. An St. Martin, als du mich das erste mal gefoppt hast, an die Weihnachtsfeier, als du auf dem Rückweg das erste Mal deinen Arm um mich gelegt hast. Daran, als du mir etwas von dir erzählt hast und das der Moment war, wo ich wusste, dass ich dir vertrauen kann. Daran, wie du zu mir rüber kamst und ich das erste Mal einfach nur deswegen gelacht habe, weil du mich so angegrinst hast. An das Finalspiel von Bayern, wo ich nur wegen dir irgendwie wollte, dass sie gewinnen und wo ich das erste Mal merkte, wie wohl ich mich bei dir fühle und dich daher direkt als Kissen missbraucht habe - und wo du mit mir das erste Mal schaukeln kamst, obwohl es regnete und mich das erste Mal umarmt hast. Der Moment, in dem ich das erste Mal absolut dankbar für deine Existenz und Freundschaft war. Der Moment, in dem ich das erste Mal dachte "Küss mich". Der Moment, in dem wir uns das erste Mal tatsächlich geküsst haben und jeden einzelnen Moment danach, wie ich mich dir immer näher gefühlt habe. Und der Augenblick, an dem ich wusste, dass ich nicht mehr lange dieses nichts Halbes, nichts Ganzes machen kann, weil es mich so unsagbar glücklich und traurig zugleich gemacht hat - und wie du es mir direkt im Gesicht abgelesen hast, dass mir für drei Sekunden was durch den Kopf gegangen ist und ich es schnell abgetan habe, um den eigentlich so schönen Moment nicht zu zerstören. Der Moment, in dem ich merkte, dass du Distanz aufbaust und der Moment, in dem ich wusste, dass ich dich verloren hab, irgendwie, ohne dass ich es verstehen würde, deine ganze Freundschaft, Wärme und alles was wir mal hatten. Und darüber immer die Erkenntnis schwebend, dass wir was Schönes hatten, zumindest war es das für mich und es wäre mir so egal gewesen, ob es nun Freundschaft oder was anderes wäre, Hauptsache, es wäre irgendetwas. Und die folgenden Worte sind nicht mal ansatzweise schön, schmerzhaft oder real genug, zu wenig du und ich, um es irgendwie zu umfassen ; und trotzdem habe ich mal versucht, in der Hoffnung, irgendetwas von meiner Lebensfreude wieder irgendwo herzukriegen, das alles irgendwie verarbeitet zu kriegen. Hat nicht funktioniert. Aber trotzdem hau ich's raus, denn was ändert es schon, du liest es ja eh nicht mehr. Und falls doch, dann keine Ahnung... du weißt immerhin, dass ich meine Sachen eigentlich nicht zeige und zu dir zumindest das Vertrauen hatte, es zu tun. Was dich noch besonderer macht und das ganze hier noch schmerzvoller.
Ben.
I got hurt
a lot, often I got broken
With always
so much left unspoken
I’m
unloved, toyed with, just get used,
Always end
up being the one confused.
I never fit
anywhere, never belong
And I’m too
tired of being strong.
So was my life
from which I ran
when I got
to know a boy named Ben.
I lost my
trust into everything good,
Found it
again in the neighbourhood
Could’ve known him for so long
But my ways
before lead me wrong
We laughed,
lived, had fun and it hit
That we matched, build a perfect fit.
We were
happy we found us then,
Him and me,
my new friend Ben.
I was down,
he picked me up,
Got the bad
thoughts to a stop
We saw us
as the one’s we are
And he shone
for me like a star
Before I
felt betrayed by fate,
No longer
believed in a soulmate
But I
started believing in it again
Because I had found one in Ben.
We were
honest, nothing to hide,
Better
together like Bonnie & Clyde
I know that
it sounds really cheesy
But with
him everything was easy
I made him
happy and he made me
To the best
version that I can be.
I can still
recall the moment when
I fell absolutely in love with Ben.
Ich würd so gern einfach los lassen können. Aber ich kann nicht. Weil ich all das nicht verstehe, immer noch nicht und weil ich auch nicht das einfach abhaken kann. Weil es für mich besonders war, was da war, weil das etwas war, an das ich nicht mehr geglaubt habe in dieser Welt. Und das will ich nicht einfach so loslassen, denn was wäre daran noch besonders, wenn man es einfach entbehren könnte? So wie du das machst. Also war das alles vielleicht gar nichts besonderes, nur für mich, habe wieder mal in irgendeinem Irrglauben gelebt, dass es mal um mich geht und nicht darum, dass ich ein toller Ersatz bin, eben weil ich so viel Herz gebe, weil ich bei sowas nur ganz oder gar nicht drin bin. Ich versteh einfach nicht, wie aus so etwas, bei dem wir uns doch einig waren, dass es bleiben soll, eine völlige Kontaktsperre wird. Ich würde dich so gerne Dinge fragen, nur um zu verstehen, um loslassen zu können. Aber ich kann es nicht, weder loslassen noch mit dir reden. Und gerade das vermisse ich so sehr. Ich hab so viel, was ich dir gern erzählen würde und jeden Tag kämpfe ich mit mir selbst, um dich nicht anzuschreiben. Denn jedes Mal, wo ich nur auf eine Schweigemauer stoße, ist ein weiterer Schlag in mein Gesicht. Eine weitere Bestätigung, dass ich wieder mal nicht genug war, nicht ausgereicht habe. Dass ich niemanden in meinem Leben halten kann. Gerade deswegen wollte ich nicht mehr, dass irgendjemand mir wieder so wichtig wird und dann kommst du und wirst es dann in so einem Maße wie schon lange niemand mehr. Und ich dachte, dass es diesmal anders wird. Dass das nicht nur für mich was Besonderes ist, all meine und deine Fehler hin und her. Oder vielleicht gerade wegen ihnen. Ich glorifiziere dich nicht, aber das ändert nichts daran, dass du für mich ein besonderer Mensch bist. Warst. Was auch immer ich da jetzt nur noch sagen darf. Und es tut weh zu wissen, dass du nicht mehr zu mir finden wirst und dass ich nie verstehen werde, warum alles so ist wie es ist. Ob ich dich so verkannt habe, was ich aber nicht glauben will, denn ich will nicht glauben, dass all das nicht echt war. Oder vielleicht sollte ich genau das mal glauben, damit es noch mehr weh tut, aber es wenigstens gar keinen Sinn mehr hat, irgendetwas zu vermissen, weil es eigentlich nie da war. Weil ich es mir eingebildet hab. Weil ich eben nichts anderes bin als die Marionette, mit der jeder spielt, der will. Und die man dann ganz weit von sich drückt, sobald man dann einen wirklichen Menschen gefunden hat, denn Marionetten sind ja schließlich nur Spielzeug.
Ich kann nicht mehr. Ich funktioniere nur noch, weil die Menschheit es von einem erwartet. Denn wenn ich nicht mehr funktionieren würde, dann wäre ich nur noch ungenügender. Noch mehr fehl am Platz, auf dieser Welt, als eh schon. Ich will nicht mehr sowas erleben wie Silvester, als ich vor der größten Klatschtante nervlich zusammen gebrochen bin. Ich will nicht mehr Angst vor'm Einschlafen haben oder vor meinen eigenen Gedanken. Ich will nicht mehr mir still und heimlich Tränen aus dem Gesicht wischen, weil man im Zug anfängt zu weinen oder beim Spazierengehen oder beim Film schauen mit Freunden oder bei allem anderen, das ich tu. Ich will das alles nicht mehr. Ich kann ja nicht mal mehr in den Spiegel schauen. Weil mich alles anwidert. Ich will zusammenbrechen können, endlich diesem ständigen Druck von außen nachgeben und zu dem kleinen, einsamen abschaumähnlichen Etwas werden, nach welchem ich mich schon fühle. Aber stattdessen heule ich weiter, gehe abgestumpft durch den Tag, um dann abends alles über mich hereinbrechen zu lassen. Ich kann das alles nicht mehr. Ich will das alles nicht mehr. Und es ändert ja doch nichts. Weil du mir meine Fragen nie beantworten wirst, mir all das hier nicht erklärst, ich wie schon immer alleine durchs Leben zieh und dafür einfach nicht gemacht bin. Genauso wenig wie dafür, das Leben mit irgendwem irgendwie zu teilen, denn dann werden sie mir wichtig und sobald das passiert, gehen sie wieder. Bist du gegangen. Wie alle vor dir.
"Leg deinen Kopf auf meine Schulter, es ist schön ihn da zu spür'n und wir spielen Bonnie und Clyde. Komm wir bomben uns durch's Leben und öffnen jede Tür, denn wir sind Bonnie und Clyde..."
Ich kann nicht mehr schreiben, nicht mehr musizieren. Ich kann mich nicht mal mehr freuen, nicht für andere, erst recht nicht für mich selbst. Der einzige Gedanke, der irgendwo glücklich macht und dabei trotzdem weh tut ist der in die Vergangenheit. Und es gibt so viel, was ich dir sagen will, aber nicht kann. Und nur weil es genau das ist, was ich 1 zu 1 denke, kann ich es aufschreiben.
Was genau ist passiert? Was ist aus all dem "Du hast mir den Tag versüßt, daran werde ich mich noch lange erinnern", "Ich bin so froh, dass wir uns gefunden haben" und "Egal wohin das geht und gegen welche Wand das fährt, die Freundschaft will ich behalten" geworden? All das "Ich bin immer für dich da" und das gegenseitige Herz-Zerbrechen, wenn es dem anderen schlecht ging und dass es einem selbst so gut in der Seele tat, wenn der Andere lachte? Die Pläne, dass du meine Klappmatratze mal beanspruchst, wir in den Zoo oder ins Kino gehen, so viele Filme noch gucken wollen und Billard-Partien aus standen, alle hinüber? Wie kann es von so einer Vertrautheit so schnell und ohne Erklärung dahin gehen, dass du mich überall blockierst und nicht mal mehr ein "Hallo" über die Lippen kriegst? Was ist schief gelaufen? Was hab ich getan? Wieso existiert all das Schöne auf einmal nicht mehr? Warum kannst du das einfach so akzeptieren und machen? War ich einfach nur billiger Ersatz für die Zeit, wo dir wer anders fehlte und nun, wo sie wieder da ist, ist selbst die Freundschaft nichts mehr wert, nicht mal mehr ein "Hallo"? All die Zeit, in der man sich gegenseitig gut getan hat, du mir so unwahrscheinlich gut getan hast, vergessen? Es ist so viel in meinem Leben geschehen in letzter Zeit, von dem ich niemanden erzählen will, außer dir. Nur dir. Weil egal wie scheiße davon das Meiste war, es dir zu erzählen machte alles nur noch halb so schlimm. Ich kann nicht rufen, dass ich dich brauche, weil du selbst genug mit dir herum trägst und mich auch nicht heran lässt, wieder jemanden anderen hast, der hoffentlich das für dich tut, was ich gern würde. Jedenfalls wünsche ich dir das, denn wenn sie dir jemals wieder weh tun sollte, dann werd ich ihr die Beine brechen. Zumindest gedanklich... weil ich jeden Menschen verabscheue, der es fertig bringt, dich willentlich zu verletzen. Ich schaff es ja nicht mal, irgendwie sauer auf dich zu sein oder sonst was. Wie viel einfacher wäre es für mich, könnte ich es dir böse nehmen, dass du mich wie jeder andere auch nur als Lückenbüßer benutzt hast, gerade du, der es besser wissen müsste bei mir. Aber ich kann es dir nicht übel nehmen, nicht sauer sein, nur verletzt. Und dennoch will ich dich weiter in meinem Leben behalten, weil du mir so unglaublich wichtig geworden bist, unwichtig, wie weh mir das getan hat. In was für einem Loch ich bin, in dem ich Angst vorm Schlafen habe, so wenig wiege wie zuletzt vor vielen Jahren oder so und sogar noch emotional total zusammenbreche vor Leuten, die es eigentlich an die nächste Plakatwand schreiben würden (ich bin immer noch beeindruckt, dass ich wohl eine Ausnahme war.. ). Ich kann mich selbst nicht mehr ansehen, will es auch nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Weil selbst meine letzte Hoffnung in die Menschheit, der mich als Einziger wirklich komplett so gesehen hat wie ich bin und mich dazu noch besser gemacht hat, weil ich selbst diesen Menschen verloren habe. Weg aus meinem Leben. Wie jeder, der mir wichtig war und deswegen wollte ich nie wieder, dass mir jemand so wichtig wird. Aber du hast es so schnell geschafft... und alles was bleibt sind die Bilder an meiner Fotowand, die mir vorkommen wie aus einem anderen Leben. In dem ich so lange so glücklich war, dass ich mich nicht dran erinnern kann, das überhaupt in diesem Maße einmal gewesen zu sein. Weil da endlich ein absolut toller Mensch war, der dich so gesehen hat wie du warst und im Gegensatz zu dir selbst dich auch noch so mochte. Und der selbst dabei so ein unvergleichlich schöner Mensch ist, wie ich nie das Vergnügen hatte, kennen zu lernen. Und ich idealisiere nicht. Ich kenne deine Fehler, zumindest ein paar, aber selbst diese machen dich rundum nur schöner. Menschlicher. Zu dem, der du bist.
Bevor ich all das wusste, was du mir nicht erzählt hattest, hab ich dir zwei Seiten handschriftlich einen Brief geschrieben, den ich eh nie abschicken wollte. Aber jetzt liegt er nur hier herum und das Schweigen zwischen uns ist so eine undurchdringliche Mauer, dass du mich nicht mal hören würdest, wenn ich dich auf offener Straße anbrüllen würde. Und obwohl sich mit diesen neuen Infos alles irgendwie geändert hat, meine ich noch jedes Wort aus diesem Brief. Und ich werde es jetzt dir überlassen, ob du's lesen wirst oder nicht, denn wer weiß, ob du jemals noch mal den Weg auf diese Seite finden wirst. Die du neben einer einzigen Person kennst, dem ich diesen Link im Vertrauen gegeben hab, weil du der Mensch bist, bei dem ich mich bei einem Seelenstriptease wohl fühle. Dem ich alles erzählen würde. Also gebe ich das jetzt aus der Hand und tippe es ab:
"Ich habe keine Ahnung, ob du das hier jemals zu lesen kriegst, aber ich schreibe es trotzdem. Und zwar nicht auf einem Blog [Kommentar aus dem Off: haha... naja. War ja ursprünglich anders] oder SMS oder Facebook, weil es einfach zu viel Bedeutung und Wert hat, um es in einem digitalisierten Raum zu werfen. Ich würde es dir am Liebsten sogar persönlich sagen und wer weiß, vielleicht tue ich das auch mal - aber momentan traue ich es mich nicht, weil wir nicht mehr so wie früher miteinander reden und weil es wahrscheinlich auch nur furchtbar kitschig und wirr klingen würde, obwohl es nicht mal irgend ein romantischer Liebesbrief werden soll. Aber vielleicht auch, weil ich Angst vor einer Reaktion habe, genauso wie gar keiner, auch wenn es keiner bedarf, da ich eigentlich nur will, dass du ein paar Dinge weißt und auch nicht vergisst. Aber ich will dir jetzt auch kein Ohr nur mit Vorreden abkauen, sondern auch mal zum Essenziellen kommen, so here we go!
Du bist so ein wunderschöner Mensch. Bitte zweifle daran niemals und vergiss es nicht, du weißt, dass ich dir das nicht oft genug sagen kann, weil es wahr ist und zudem noch so selten auf dieser Welt. Du hast so ein gutes Herz und bist so ein guter Mensch - ich weiß, in der heutigen Gesellschaft bringt einem das oft nur Nachteile, aber das macht nur diese schlecht und zeigt einfach noch mehr deine Charakterstärke. Gute Menschen sind so selten und es macht dich so besonders, ebenso wie so vieles andere. Du hast so einen wunderbaren Humor, der dazu auch noch intelligent ist. Du bist kein Egoist (auch wenn ich dich manchmal gern dazu kriegen würde, weil du auch mal durchatmen musst), bist mitfühlend, willst einem immer nur Gutes, gibst so viel ohne nach etwas zu fragen. Es ist so einfach, sich bei dir wohl zu fühlen, sich gut zu fühlen, weil in deiner Gegenwart alles nichtig ist, simpel, zweitrangig. Bei dir kann man echt sein, ungekünstelt, weil du es auch bist. Du bist nicht aufgesetzt, sondern ehrlich und natürlich. Dein Lachen ist ansteckend und vereinnahmend, ebenso wie deine schönen blauen Augen in deinem schönen Gesicht mit den tollen Haaren zum Durchwuscheln, Kraulen und Zerstrubbeln, mitsamt deiner charmanten grauen Glückssträhne. Man kann dir vertrauen und sich total sicher bei dir fühlen dabei, egal was man dir erzählt oder was man tut. Allein deine Präsenz und Ausstrahlung sorgen schon dafür, dass man dich nicht anlügen kann, will oder möchte, weil du bereits ohne ein Wort oder eine Tat schon so viel tust. Es ist so einfach, dich ins Herz zu schließen. Ich muss mich jetzt kurz am Englischen bedienen, weil ich kein vernünftiges deutsches Äquivalent dazu finde: you care. Selbst dann, wenn man es nicht möchte, weil es einem nur selbst das Herz bricht, wenn es dir nicht gut geht. Dir ist nicht alles egal, denn du hast so ein gutes Herz - allein das macht dich schon wunderschön. Du hörst zu, bist da und es interessiert dich. Ich bin dir immer noch unendlich dankbar für die Zeit, wo du da warst und es so einfach geschafft hast, mich zum Lachen zu bringen und alles zu vergessen, weil du die Gabe hast, jemanden völlig für dich zu vereinnahmen. Weil man bei dir glücklich sein kann, da du genug bist. Und weil du all das so selbstverständlich tust und gibst und nach keiner Rückleistung fragst, hast du es einfach mehr verdient als jeder andere, selbst glücklich zu sein; weil man kein einziges schlechtes Haar an dir finden kann (selbst deine Sturheit ist auf gewisse Art liebenswert), nur ein paar graue, die dich nochmal charmanter erscheinen lassen. Wenn du lachst, dann geht die Sonne und mein Herz auf, weil dann der Sunnyboy vom Minigolf-Platz vor mir steht und genau so sehe ich dich am Liebsten. Und wenn ich könnte und es in meiner Macht stünde, dann würde ich dich nie wieder traurig sein lassen und zumindest dann, wenn es sich nicht vermeiden lässt, bei dir sein, dich einfach nur umarmen können und dich vielleicht irgendwie ablenken, zumindest für eine Weile, damit es für ein paar Momente besser aussieht, du wieder einfacher glücklich werden kannst. Dich leiden zu sehen - auch wenn du nicht darüber sprichst - bricht mir das Herz, denn es ist so ungerechtfertigt und du hast so viel besseres verdient; wenn ich nur könnte, ich würde alles in Bewegung setzen, damit es anders wäre, um dein schönes Lachen wieder so oft zu sehen wie noch vor ein paar Monaten.
Weil du so unsagbar besonders bist, so einzigartig und tiefgehend, bist du auch meine eine Person. Du hast es in einer Zeit, in der ich von allen die Schnauze voll hatte und Wände aufgebaut habe, trotzdem den Weg zu mir gefunden, denn so einen schönen Menschen kann man nur ins Herz schließen, selbst wenn ich es anfangs nicht wollte. Aber es ist auch kein Wunder, dass du mir so schnell so wichtig geworden bist, weil du mit all deinen menschlichen Qualitäten bestichst, sobald du sie einem zeigst. Und deswegen bist du meine eine Person. Die Person, der man alles aus dem Leben erzählen will, vom kleinen Kratzer bis zu den lebensverändernden Momenten. Das Leben offenbaren und gleichzeitig jedes Detail von dir wissen wollen, aufsaugen, alle Facetten entdecken, die du noch nicht gezeigt hast. Ich liebe es zu wissen, was dein Weckton ist, welche Farbe deine Lieblingsfarbe ist und dass deine Nachttischlampe doch keine Klinex-Rolle ist. All diese kleinen Details. Du bist der eine Mensch, der über allem anderen steht, über mir, jedem anderen. Es ist bescheuert, dass du so schnell so einen enormen Platz eingenommen hast, andererseits würde ich es gar nicht anders haben wollen, denn ich war so froh, dich einfach so gefunden zu haben, ganz ungezwungen, zufällig und dass daraus viele schöne Momente, Stunden, Tage und sogar Wochen geworden sind. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, an dem mir das erste Mal auffiel, dass ich nur aus dem Grund lache, weil du erst verschmitzt gegrinst und dann breit gelacht hast. Du hast so was Ansteckendes, Mitreißendes und es ist einfach nur herrlich, dich anzusehen. Ich find's toll, wenn du laut deine Witze reißt oder ganz leise, sanft und tief mit mir redest. Und ich finde es so schön, dass ich diese Seiten von dir kennen lernen, erleben durfte. Weil ich dadurch begriffen habe, dass es tatsächlich in der Menschheit noch ein paar Juwelen gibt, die man kennen sollte und weil ich begriffen habe, was für ein schöner Mensch du bist: innerlich, äußerlich, aus tiefstem Herzen und mit ganzer Seele.
Natürlich vermisse ich dich, jeden Tag, spätestens dann, wenn du mich breit von meiner Fotowand aus anlachst. Aber das ist nicht mal so schlimm, weil es mich vergangene Momente nur noch mehr schätzen lässt. Das Schlimme ist nicht, dass du dich von mir distanzierst (auch wenn es mir anders definitiv lieber wäre), sondern, dass du dabei nicht glücklich bist. Das tut mehr weh als alles andere, denn ich will da sein, kann es nicht und es macht dennoch rein gar nichts besser. Und solange das nicht der Fall ist, werde ich dich nicht los oder alleine lassen. Ich hoffe nicht mehr darauf, dass du nach diesem Mist wieder in irgendeiner Form zu mir zurück finden wirst, da mache ich mir nichts vor, auch wenn es richtig toll wäre und etwas, das ich mir unwahrscheinlich wünsche. Aber ich kann dich auch erst richtig in Frieden lassen, wenn es dir wieder so gut geht wie zu dem Zeitpunkt, wo ich dich glücklich erleben konnte und vielleicht hoffentlich selbst etwas dazu beigetragen habe damals. Solange es dir schlecht geht, ob du es zugestehst oder nicht, werde ich da sein. Und wenn du mich nur lassen würdest, würde ich versuchen, dir wieder schöne Momente zu schenken - für 'nen Tag wegfahren, ob zum Zoo, Strand oder einfach nur irgendeine Stadt, Hauptsache weg. Ins Kino, DVDs gucken, lecker essen oder doch nur durch die Gegend spazieren oder schaukeln.
Ich hoffe, das ist jetzt nicht alles wirr geworden, denn ich habe einfach nur losgeschrieben. Falls du es jemals zu lesen bekommst: Ich brauche keine Reaktion, ich wollte nur, dass du nicht vergisst, was für ein wunderschöner Mensch du bist und dass du das bitte, bitte, niemals vergessen oder ändern sollst, egal wie turbulent alles um dich herum ist. Ich wünsche dir von Herzen nur das Beste und, dass du mal wieder Zeit für dich hast, zur Ruhe kommst und wieder glücklich bist und sein kannst. Dass das ewige "passt" dahin verschwindet, wo es hingehört und ganz lange, am Besten nie wieder zurück kommt. Du hast so viel Liebe, Glück und Freude im Leben verdient und ich wünsche dir nichts mehr, als dass du all das wieder besitzt und nicht verlierst. Dass du neben Arbeit noch genug Zeit zum Leben hast und sie dir auch nimmst. Ich wünsch es mir so sehr, dass alles Glück der Welt auch wieder bei dir ankommt. Und das alles sollst du nur einfach nicht vergessen. Ich bin für dich da, werde es immer sein."
Und trotz allem Schmerz ist all das nicht weniger wahr und ich hoffe, wenn du es jemals lesen solltest, dass du es mir auch glaubst. Und, dass du, auch wenn du mich weiterhin nicht mehr in deinem Leben haben willst, zumindest die schönen Momente nicht vergisst mit all den Fotos, die wir gemacht oder auch nicht gemacht haben, ob beim Minigolfen, Kahnweiher, fünf Meter weiter mit Inlinern, beim Billard spielen, am Lago oder am Rhein mit Rudis Sohn als Kellner und komischen Bärten in der Bahn. Dass sie für dich zumindest ein wenig solch glückliche Erinnerungen sind wie für mich.
"I wish I could just make you turn around, turn around and see me cry. There's so much I need to say to you, so many reasons why you're the only one who really knew me at all. So take a look at me now 'cause there's just an empty space and there's nothing left here to remind me, just the memory of your face. Take a look at me now 'cause there's just an empty space. But to wait for you is all I can do and that's what I've got to face.So take a good look at me now 'cause I'll be standing here and you coming back to me is against all odds, it's the chance I've got to take."