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Sonntag, 20. Juli 2014

Das Karussell dreht sich.

Ich hänge im gleichen Karussell fest, alles wiederholt sich, alles dreht sich und ich verpasse jedes Mal den Ausstieg - ich fahre weiter im Kreis. Im Kreis mit dir.
Ich verstehe so vieles einfach gerade überhaupt nicht. Vor genau einem Jahr um etwa diese Uhrzeit hatte ich einen der schönsten Tage/Nächte meines Lebens, dank dir. Und jetzt schaffst du es nicht mal mehr, auf meine Nachrichten zu antworten. Dabei will ich doch gar nichts Schlimmes, ich will einfach noch etwas von dieser Freundschaft retten, wenn davon denn etwas übrig blieb - noch einmal etwas Zeit verbringen, ausprobieren, ob etwas übrig geblieben ist. Du bist mir so wichtig, so unbeschreiblich wichtig und ich wollte einfach nur noch einmal die Chance haben, ein paar Momente mit dir zu verbringen. Und was machst du? Eigentlich alles, um mir weh zu tun, ohne es mir direkt ins Gesicht zu sagen und glaub mir, das würde weniger weh tun. Ich verlange nicht von dir, dass du Zeit hast oder gar Lust auf mich, aber zumindest absagen könnte man, oder? Auf eine der Nachrichten reagieren und nicht stattdessen vom Konzert, zu dem ich so gern mit dir gegangen wäre, ein Video zu posten, quasi als weiteren Schlag in mein Gesicht, dass ich nicht mal eine Nachricht wert bin. Und mir ist es auch noch egal, dass es mir weh tut, dass alles wieder von vorn anfängt und gar nichts besser geworden ist, sondern sich alles wiederholt. Ich bin mir da völlig egal. Nur was mir nicht egal ist, ist, dass du es mir nicht einfach sagen kannst, dass du mir Dinge in Aussicht stellst, bei denen ich wieder anfange zu hoffen, dass vielleicht doch noch etwas Freundschaft etabliert werden kann und dann nicht mal den Respekt hast, abzusagen. Egal wie schlecht es dir geht, wer youtube-Videos posten kann, der kann auch ein "Sorry, wird nichts" schreiben. Mit Grund, ohne Grund, egal, einfach nur, damit ich aufhören kann zu warten. Weil ich genau das tue, warten. Und ich werde damit auch nicht aufhören, nicht, bis du mir irgendwann einmal klar und deutlich sagst, was Sache ist, weil ich nicht einfach gehen werde. 
Wenn ich könnte, ich würde mir deine Sachen aufladen. Oder gehen, wenn ich denn wüsste, das es das ist, was du willst. Meinst du, ich merk den Unterschied nicht, wie du mit mir redest und wie du es mit jedem anderen tust? Wobei es so unglaublich gut getan hat, dich letztens noch einmal witzelnd, ironisch und zynisch reden zu hören, wenn auch eher an andere gerichtet als an mich, aber immerhin. Ich hätte so gern deine Freundschaft zurück oder zumindest die eine Chance oder die eine Stunde, um auszuprobieren, ob man dort überhaupt noch hin zurück kann. Oder eben klare Worte von dir, dass ich die Hoffnung daran aufgeben soll. Denn ich glaub an nichts mehr in dieser blöden Welt, aber ich glaub an dich, daran, dass du wieder glücklicher sein wirst und du ein gutes Leben haben wirst. Es ist okay, dass es dir jetzt schlecht geht, dass du keine Lust auf irgendwas hast oder was es auch sein mag, das ist okay. Was nicht okay ist, ist, mich so im Nichts hängen zu lassen. Wenn ich gehen soll, dann sag es mir. Aber wenn ich es nicht soll, dann kannst du deine vier Buchstaben darauf verwetten, dass ich hier bleiben werde, warten werde, nicht aufgeben werde. Dass ich jeden deiner Schläge hinnehmen werde, ich bin ja nicht mal sauer darüber, wie könnte ich. Ich kann sie dir nicht zum Vorwurf machen. Wenn es dir hilft, halte ich auch noch die andere Wange hin. Aber ich werd dich nicht allein lassen, weil du mir nicht so einfach unwichtig sein wirst und weil vielleicht der Tag kommt, an dem du mich brauchst und ich da sein werde. Und wenn er nicht kommt, so sei es. Aber ich werd dich nicht einfach so hängen lassen. Niemals. 

"I've been alone, surrounded by darkness, I've seen how heartless the world can be. I've seen you crying, you've felt like it's hopeless but I'll always do my best to make you see that baby you're not alone 'cause you're here with me and nothing ever takes us down 'cause nothing can keep me from loving you and you know it's true: it don't matter what will come to be our love is all we need to make it through."

Sonntag, 6. Juli 2014

I'm in awe with you.

Manchmal frage ich mich, was du wohl von mir denkst. Ob du mich für eine Besessene hältst oder, falls du all das hier doch lesen solltest (auch wenn ich nicht mehr dran glaub) für einen kleinen Stalker. Ein aufdringliches Weib, jemand, der sich verrannt hat. Ob ich dir unangenehm bin mit all meinen Gedanken und Gefühlen oder ob du es einfach als aufdringlich empfindest, übertrieben. Manchmal würde ich gern in deinen Kopf schauen, nur um zu wissen, wie du mich siehst. Jedenfalls nicht mehr so wie früher, ansonsten würdest du meine Nachrichten nicht immer über Tage ignorieren, so gut gemeint sie auch sein mögen, ansonsten würdest du vielleicht mal wieder selbst aktiv das Gespräch suchen. Ich hab mir nicht nur einmal gewünscht, dass ich dich vergessen könnte, zu meinem eigenen Seelenheil. Aber andererseits will ich das auch gar nicht, dafür hast du in zu vielen Dingen eine zu besondere Stellung bei mir eingenommen. Du faszinierst mich, ich bewundere dich, ich wertschätze dich. Es überfährt mich ständig, wie wichtig du mir bist, für wie wundervoll ich dich halte und was du bei mir alles bewegt hast, das vor dir in diesem Ausmaße niemand geschafft hat. Du bist wertvoll für mich. Ich habe für andere Menschen mehr Berge versetzt, als ich es bisher für dich getan habe, allerdings würde ich es für dich 1000x lieber tun als für all die anderen. Wenn du mich dabei denn auch nur wahrnehmen würdest. Wenn ich nicht mehr der lästige Ballast bin, für den ich mich jedes Mal halte, wenn ich dir etwas schreibe oder das Wort an dich richte. Aber das ist gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass ich dich weder vergessen kann noch will. Weil ich vollkommen von dem Menschen eingenommen bin, den ich damals kennen gelernt habe. Weil dieser Mensch mich fasziniert, er mich auf so vielen Wegen erreicht hat und dem ich so viel von mir gezeigt hab. Noch immer zeigen würde, vielleicht auch tue, falls du den Weg noch immer nach hier findest. Es gibt nur einen Menschen neben dir, der mich wirklich kennt und der den Blog kennt, nur einen einziger und ich bezweifle, dass sie hier noch mitliest. Was auch egal ist, da sich eh alles an dich richtet. Du hast nie aufgehört, mir weniger zu bedeuten, niemals. In mir ist nur das Gefühl gewachsen, hilflos zu sein und mich von dir zu entfernen, ungewollt, gegen meine Intuition und meinen Willen. Hätte mir jemand vor eineinhalb Jahren erzählt, dass du mir so wichtig bist, du mir mal emotional so nahe wärst, ich hätte es wohl nicht geglaubt. Aber jedes Mal, wenn ich dich jetzt sehe, kann ich nicht glauben, dass du mir plötzlich wieder so fern bist und dass ich dir mal so viel näher war und es so schnell einfach ohne mein Verständnis weg war. Für mich war es so eine besondere Form der Verbundenheit, unvergleichlich mit allem, das ich kannte und kenne und ich würde einfach alles dafür eintauschen, es wieder zu haben. Ich wüsste so gern, was in deinem Leben passiert, würde dir gerne aus meinem erzählen, alles teilen, so wie früher. Und dich einfach nur minutenlang umarmen und nicht loslassen. Du bist so wunderbar einzigartig und besonders, ich liebe dein Lachen, mein Herz geht dabei noch immer auf. Ich vermisse deinen Witz, deinen Sarkasmus und deine lockere Gesprächigkeit. Ich vermisse es, mit dir die Zeit vergessen zu können, ja, sogar Sport zu machen. Sogar das vermisse ich. Jeden einzelnen Tag, den ich dich besser kannte, hab ich wertgeschätzt und war von Mal zu Mal faszinierter von dir. Heute ist es eine traurige Faszination, weil ich nicht weiß, ob ich dich jemals nochmal erreiche. Auch wenn es schon einen großen Teil für mein Seelenheil getan hat, dass du wieder mit mir sprichst, ich habe das unbeschreiblich vermisst, auch wenn es eben fast nur von mir ausgeht und ich wohl auch nicht mehr irgendwelche lockeren Facebookplaudereien mit dir halten werde. Du hast so viele unsagbare Qualitäten, die ich dir alle lang und breit auflisten könnte, wenn du es wolltest. Doch das wichtigste ist, dass du ein herzensguter Mensch bist und allein das macht dich schon so unsagbar besonders. Du hast mich in einem Fleck Seele berührt, von dem ich nicht wusste, dass man ihn erreichen kann. Du bist für mich der Mensch, den ich jedes Mal wieder in mein Herz schließe und in meine Seele lasse, wenn ich ihn sehe. Immer und immer wieder. Und egal, wie weh so vieles in letzter Zeit getan hat, ich würde es immer wieder tun.
“It is like falling in love all over. It’s overwhelming, like being in a daze while you walk down the street. To be completely in awe of someone, it’s the same as being in love. I am amazed by you, every day. I always have been."

Donnerstag, 3. Juli 2014

Distanzierte Annäherung.

So viele Dinge zwischen uns sind mittlerweile ein Jahr her, teils noch länger. Vor kurzem ist der erste Kuss ein Jahr her gewesen, bald ist der Moment, an dem ich wusste, dass es für mich emotional bald kein Zurück mehr gibt, ein Jahr her. Und bald jährt sich auch die Zeit, in welcher alles schief gelaufen ist. Ich kann mir nicht mal vernünftig das Geburtsdatum meines Vaters merken, aber das ist alles in meinem Kopf eingebrannt. Weil du mir so ungeheuer wichtig bist. 
Du hast keine Ahnung, wie glücklich es mich gemacht hat, als du letztens endlich wieder mit mir geredet hast. Vielleicht, weil du keine andere Wahl hattest, andererseits war es immerhin so eine halbe Zusage zum Billard. Es war kein Nein. Und ich weiß, dass du nicht mit mir reden würdest, wenn ich nicht immer und immer wieder dich mit meinen Fragen belästigen würde. Ich hab dich garantiert mit meinen tausend things to do überfahren und es tut mir auch Leid, aber es hat mich einfach so froh gemacht, wieder mit dir zu reden. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so glücklich war, wie in dem Moment. Es hat mir jedenfalls eine riesige Last genommen und ich hoffe sehr, dass vielleicht wieder etwas von unserem alten Wir zurück kommt, wenn auch nur ein bisschen. Es ist mir nicht mal peinlich, dass meine Knie so gezittert haben, dass ich mich nach der Umarmung fast auf die Nase gelegt hätte. Es ist mir egal. Weil du eine Kettenreaktion an Emotionen in mir auslöst, deren Größe ich gern selbst einmal vergesse, außer, ich stehe auf einmal zitternd da. Aber es ist mir egal. Immerhin hast du gelacht, als ich mich fast auf die Nase gelegt habe. Und wenn ich wirklich dafür hinfallen müsste oder sonst wieder unglaublich dumme Sachen tun müsste, nur um dich zum Lachen zu kriegen, es wäre mir egal. Von mir aus breche ich mir Füße und Arme. Denn dein Lachen war schon immer wertvoll für mich. Es ist so schön und es tut so gut, dich hin und wieder lachen zu sehen, wenn du mit anderen redest, deine Witze machst... ich glaube, du merkst selbst in den Momenten nicht, dass du lachst, dass es noch da ist, dass es nicht weg ist. Weil es für kurze Momente auch deine Augen erreicht. Und das ist schön. Und es ist mir so egal, dass du bei mir diese Witze nicht machst, dass du bei mir nur lachst, wenn ich wieder dumm bin, immerhin lachst du irgendwo mit irgendwem und das ist so viel wert. Wenn du wieder glücklich wirst, glücklich bist, dann ist mir das genug. 
Natürlich wünschte ich mir, dass du auch von deiner Seite aus mit mir reden willst, dass deine Antworten nicht nur kurz und knapp sind. Aber immerhin redest du wieder mit mir. Du hast keine Ahnung, wie viel mir das bedeutet. Und dass du (hoffentlich) ehrlich zu mir bist, mir nicht einen auf heile Welt machst, nur, damit ich dich in Ruhe lasse. Vielleicht gibt es also doch noch einen Weg, wie ich dich erreiche. Ich hab dir immer gesagt, dass ich nerve und dass du es wohl über kurz oder lang auch so empfinden wirst. Hast du wahrscheinlich schon längst. Aber ich habe dir auch immer und immer wieder gesagt, dass du es mir sagen sollst, wenn all das genug ist, wenn es reicht, wenn ich aufhören soll und das hast du nie. Also höre ich nicht auf. Ich weiß, man sollte Dinge loslassen, denen man hinterher rennen muss, um sie in seinem Leben zu behalten. Aber genauso soll man für das kämpfen, das einem wichtig ist. Das habe ich immer getan, ich habe bisher immer verloren, aber bei dir weiger ich mich, aufzuhören, solange du mir nicht sagst, dass es sinnlos ist. Schweigen und mindestens eine Lüge haben mich nicht dazu bewegt, zu gehen. Ignoranz, viele Schmerzen, verdammt wenig Selbstrespekt und jede Menge Selbsthass. Aber ich bin noch da. Weil du den Weg in mein viel zu großes Herz gefunden hast, als ich es gerade für alle Welt verschließen wollte, weil du mir unglaublich wichtig als Mensch bist, weil ich nicht akzeptieren will, dass die Welt so scheiße ist, dass Menschen, die Glück verdient hätten, immer einfach nur mehr leiden. Ich hab davon genug gesehen, ich will nicht mehr, dass man mir das immer und immer wieder beweist, ich will dich glücklich sehen. Und deswegen macht mich jedes Lachen, das du wem anders schenkst, glücklich. Deswegen wäre ich vor wackeligen Knien fast umgefallen, als ich dich umarmen konnte, auch wenn deine distanzierter ist, als sie mal war. Aber es ist mir egal. Da ist wieder ein kleiner Spalt aufgegangen zu deinem Leben und allein das hat mir so vielen emotionalen Ballast abgenommen. Ich hoffe sehr, den Weg zu dir zurück zu finden, wenn du mich lässt. Und wenn du mich nicht lässt, dann habe ich Pech gehabt, Hauptsache, der Weg, den du dann gehst, macht dich glücklich. Und wenn du mich brauchst, dann werde ich weiterhin immer da sein, dich umarmen, zuhören, schweigen oder Blödsinn reden, was auch immer du von mir haben willst. Denn dafür bin ich da. Das hast du dir damals eingehandelt, als du mich in dein Leben reingelassen hast und dich selbst so schamlos bei mir hinein gelacht hast.
"You're a ghost town and maybe I'm a ghost but I will follow as deep as it goes. There's something inside to eat its way out from the middle, from the back of your mind and it kills you. There's something you don't know, something you don't know - I'll go wherever you go."