Das typische Bild in der Schule - es gibt Überflieger, denen fallen die guten Noten in den Schoß, einfach, weil das Leben auf ihrer Seite ist; und dann gibt es diejenigen, die sich bemühen, pauken, an sich arbeiten, im richtigen Moment alles geben und als Resultat doch nur ein "ungenügend" drunter stehen haben. Weil's eben nicht reicht. Was macht man dann? Sich das nächste Mal noch mehr reinhängen, mehr büffeln, versuchen den Fehler zu eliminieren, der einem irgendwie alles versaut.
Irgendwann kann man Schule dann mal Schule sein lassen und trotzdem, das Problem bleibt und schleppt sich einfach nur mit ins normale Leben. Und es frustriert, belastet, macht traurig, denn egal was man tut, es genügt nicht, egal wie sehr man bei jedem Scheitern versucht, etwas an der Situation zu ändern, an sich zu ändern. Denn man selbst genügt nicht, nie und dabei ist es doch alles, was man jemals wollte - für jemanden genug sein. Einfach nur das, ausreichen, so dass derjenige nicht mehr will als das, was du bist. Was tut man dann nicht alles, damit das passiert und man diesen Lebenswunsch irgendwie erfüllt bekommt: sich verbiegen, an sich arbeiten, zurückstecken, warten, sich anpassen, hoffen. Man wartet zwei Jahre darauf, dass Versprechen umgesetzt werden ohne sie einzufordern, weil man sich selbst zurücksetzen kann, immerhin ist man ein unwichtiger Teil des Universums. Man wartet ein weiteres Jahr darauf, dass das "Experiment" als geglückt angesehen wird, dass man mit der Zeit irgendwann genügt, weil man den Menschen immer besser kennt und miteinander Dinge erlebt, um dann festzustellen, dass man sich nur verbiegen musste, um überhaupt irgendwie akzeptiert zu werden - und dann wartet man wieder Monate, weil man denkt, wenn der andere einen so kennen würde wie du ihn, dann würde der Rest schon von alleine gehen, man möchte eben einfach nur die Chance dazu bekommen. Doch es genügt nicht. Du reichst nicht aus.
Man gibt und gibt ohne Ende, weil man hofft, dass es sich lohnt - doch das tut es nicht. Es tut nur weh, weil man so viel zu geben hat und niemand es will. Die, die es annehmen, werfen es weg und alle anderen drehen dir schon vorher den Rücken zu und dann stehst du da mit all dem, was du zu geben hättest, ganz für dich allein. Man wird von den Leuten nämlich nicht angesehen und beachtet, weil es um dich als Mensch geht, sondern um etwas ganz anderes: das aufregende Neue; einfach nur einer, der da ist, weil du im da sein schneller warst als die anderen, es hätte auch ruhig jemand anders sein können; das Kontrastprogramm zum eigene Lebensstil; diejenige, die einfach gerade zufällig mal da war und eigentlich mit jedem Gesicht ersetzt werden könnte. Ein ständiges im Schatten anderer stehen, die eher da waren oder noch kommen, aber so viel besser sind. Man ist ersetzbar und nirgendwo wirklich richtig. Man ist ganz einfach ungenügend, überall. Naja, vielleicht nicht überall - doch der Ort, an dem ich einfach nur ich sein konnte, losgelöst von all den Problemen und im Einklang mit mir selbst, ist nicht mehr da, kommt auch nicht mehr wieder; und gerade jetzt fehlt er mehr denn je, dann, wenn wieder alles ungenügend ist, vor allen Dingen man selbst. Weil es wohl zuviel verlangt ist, von irgendjemanden einfach geliebt zu werden, nicht nur andere zum Mittelpunkt deines Lebens zu machen, sondern auch ein solcher für wen anderes zu werden. Oder zumindest etwas Platz im Leben anderer eingeräumt zu bekommen. Anstatt nur Madame Ungenügend zu sein, bei der zu wenig stimmt als dass sie dafür in Frage käme. die nur als Versuchsobjekt taugt, vielleicht in die richtigen Umstände reinpasst, vertröstet, ein paar Wunden schließt und damit dann auch ausgedient hat. Eine Brücke zwischen etwas Altem, das schön war und etwas Neuem, das schön wird, zu dem man dann allerdings dann nicht mehr gehört. Doch die elendige Frage, warum es jedes Mal das gleiche Spiel ist und was an einem so falsch ist, dass man nicht ausreicht und nicht die Aussicht auf ein schönes Happy End verdient hat, wird nicht beantwortet. Stattdessen wartet man, immer noch irgendwo darauf hoffend, dass irgendwas im Leben doch klappt. Dass der steinige Weg auch mal ein Ziel hat, dass man dieses Ziel auch erreicht. Dass es jemanden gibt, dem man genau so auch ausreicht, wie man ist. Und dass der ewige Ungenügend-Stempel, der unter deiner Existenz steht, irgendwann zumindest zu einem "ausreichend" oder "befriedigend" abgeändert wird.
Man gibt und gibt ohne Ende, weil man hofft, dass es sich lohnt - doch das tut es nicht. Es tut nur weh, weil man so viel zu geben hat und niemand es will. Die, die es annehmen, werfen es weg und alle anderen drehen dir schon vorher den Rücken zu und dann stehst du da mit all dem, was du zu geben hättest, ganz für dich allein. Man wird von den Leuten nämlich nicht angesehen und beachtet, weil es um dich als Mensch geht, sondern um etwas ganz anderes: das aufregende Neue; einfach nur einer, der da ist, weil du im da sein schneller warst als die anderen, es hätte auch ruhig jemand anders sein können; das Kontrastprogramm zum eigene Lebensstil; diejenige, die einfach gerade zufällig mal da war und eigentlich mit jedem Gesicht ersetzt werden könnte. Ein ständiges im Schatten anderer stehen, die eher da waren oder noch kommen, aber so viel besser sind. Man ist ersetzbar und nirgendwo wirklich richtig. Man ist ganz einfach ungenügend, überall. Naja, vielleicht nicht überall - doch der Ort, an dem ich einfach nur ich sein konnte, losgelöst von all den Problemen und im Einklang mit mir selbst, ist nicht mehr da, kommt auch nicht mehr wieder; und gerade jetzt fehlt er mehr denn je, dann, wenn wieder alles ungenügend ist, vor allen Dingen man selbst. Weil es wohl zuviel verlangt ist, von irgendjemanden einfach geliebt zu werden, nicht nur andere zum Mittelpunkt deines Lebens zu machen, sondern auch ein solcher für wen anderes zu werden. Oder zumindest etwas Platz im Leben anderer eingeräumt zu bekommen. Anstatt nur Madame Ungenügend zu sein, bei der zu wenig stimmt als dass sie dafür in Frage käme. die nur als Versuchsobjekt taugt, vielleicht in die richtigen Umstände reinpasst, vertröstet, ein paar Wunden schließt und damit dann auch ausgedient hat. Eine Brücke zwischen etwas Altem, das schön war und etwas Neuem, das schön wird, zu dem man dann allerdings dann nicht mehr gehört. Doch die elendige Frage, warum es jedes Mal das gleiche Spiel ist und was an einem so falsch ist, dass man nicht ausreicht und nicht die Aussicht auf ein schönes Happy End verdient hat, wird nicht beantwortet. Stattdessen wartet man, immer noch irgendwo darauf hoffend, dass irgendwas im Leben doch klappt. Dass der steinige Weg auch mal ein Ziel hat, dass man dieses Ziel auch erreicht. Dass es jemanden gibt, dem man genau so auch ausreicht, wie man ist. Und dass der ewige Ungenügend-Stempel, der unter deiner Existenz steht, irgendwann zumindest zu einem "ausreichend" oder "befriedigend" abgeändert wird.
"Some things are meant together and some things are better apart. Some things are easy when other times they are hard. But that doesn't mean what's hard isn't what's meant to be - so won't you please make a little room for, please make a little room for, please make a little room for me."
"You desired my attention but denied my affections. So tell me now where was my fault in loving you with my whole heart? Oh tell me now where was my fault in loving you with my whole heart?"

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